Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) bezeichnete die Gehaltserhöhung für Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Bundesländer als “angemessenen Abschluss” der Tarifverhandlungen nach dreitägigen Verhandlungen mit den Arbeitgebern. Besonders groß sind die Lohnunterschiede zwischen den verschiedenen Branchen im privaten Sektor. Nach Daten von computerwoche.de erhalten Softwareentwickler bei Großbanken, Versicherungen und Medizintechnikunternehmen außergewöhnlich hohe Gehälter mit Jahreseinkommen zwischen 60.000 und 65.000 Euro. In Bildungs- und Forschungseinrichtungen sind die Werbe- oder PR-Gehälter mit 43.000 euro jährlich deutlich niedriger. Generell werden die Gehälter auch in der metallverarbeitenden Industrie aufgrund der Tarifpolitik in der Branche allgemein als höher bezeichnet als beispielsweise im Einzelhandel oder im Baugewerbe. Verdi betreibt seit Dezember 2008 ein Mitgliedsnetzwerk, das Verdi-Mitgliedern offen steht. [43] Neben Mitgliederinformationen und Online-Diensten ermöglicht das Netzwerk Mitgliedern, in Foren Kontakt zu setzen und Fachwissen und Erfahrungen auszutauschen. [44] 2012 wurde dem Mitgliedernetzwerk eine Arbeitsplattform für Ausschüsse, interessengruppen, Shop Stewards und andere Personen hinzugefügt, die sich aktiv am Betrieb von Verdi beteiligen. Die Mitglieder dieser Plattform können sie verwenden, um Diskussionen in geschlossenen Gruppen zu führen, zu chatten und Informationen bereitzustellen. [45] [46] EPSU-Generalsekretär Jan Willem Goudriaan kommentierte: “Die Arbeitnehmer haben hartnäckig Respekt für ihre Arbeit und ihre Gewerkschaftskollegen gefordert. Europäische Gewerkschafter in ganz Orpea haben ihre Kollegen bei der Sicherung eines Tarifvertrags und der Anerkennung der Gewerkschaft unterstützt. Ich scheine für alle, vor allem für die Gewerkschafter und Arbeiter in Bad Langensalza,” Verdi veröffentlicht für seine Mitglieder eine Vielzahl unterschiedlicher Zeitschriften.

Alle Mitglieder erhalten die Zeitschrift “Verdi Publik” achtmal im Jahr kostenlos. Weitere Verdi-Publikationen sind das medienpolitische Magazin “M – Menschen machen Medien”, das wie die Publikationen “Druck + Papier” und “Kunst + Kultur” vom Landesvorstand und dem Geschäftsbereich Medien, Kunst und Industrie herausgegeben wird. Zugang zu Tarifverträgen der Regierung Kanadas, die Informationen über Die Lohnsätze, die Arbeitsbedingungen, die Beschäftigungsbedingungen und die Urlaubsbestimmungen enthalten. Die Antworten der GEW auf die wichtigsten Fragen zum Tarifvertrag finden Sie hier. Die Tarifpolitik von Verdi hat vor allem durch Arbeitskämpfe im öffentlichen Dienst große Media-Aufmerksamkeit erregt. 2006 haben die Gewerkschaftsmitglieder einen neuen Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Bundesländer angenommen, nachdem sie zuvor drei Monate lang gestreikt hatten. [55] Der Marburger Bund lehnte das damalige Verhandlungsergebnis ab und führte die Medien zu der Meldung, er begebe sich “auf Kollisionskurs” mit Verdi. [57] Die Tarifgemeinschaft der beiden Gewerkschaften war bereits im Vorjahr aufgelöst worden. [58] 2007 starteten Verdi und der Deutsche Beamtenbund (DBB) eine drei Millionen Euro teure Werbekampagne unter dem Motto “Genug gespart”. [59] Ziel der Kampagne war es, die Aufmerksamkeit stärker auf die Arbeit des öffentlichen Dienstes im Vorfeld neuer Tarifverhandlungen zu lenken.

[60] Nach einer Warnstreikwelle und mehreren Verhandlungsrunden forderten die Parteien im März 2008 eine Schlichtung. [61] [62] Obwohl dies misslang, einigte sich Verdi schließlich mit Bund, Ländern und Kommunen auf einen neuen Tarifvertrag. [63] [64] Die Gewerkschaft erzielte eine Lohnerhöhung von acht Prozent,[65] was einige Beobachter als schwere Belastung für die öffentlichen Haushalte bezeichneten. [66] Verdi zog im Handelsstreit insgesamt 50.000 neue Mitglieder an. [67] Später gelang es ihr, diesen Erfolg bei ähnlichen Verhandlungen im Jahr 2018 mit einer Vereinbarung zu wiederholen, die eine kumulative Erhöhung der Gehälter um 7,5 Prozent über einen Zeitraum von 30 Monaten vorsieht und Aufstockungen und zusätzliche Zahlungen umfasst, die den öffentlichen Sektor zu einem attraktiveren Arbeitgeber machen sollen. Kritiker warfen Verdi auch vor, sich stark für Arbeitnehmerrechte und faire Löhne in der Öffentlichkeit einzusetzen, diese Ziele aber intern nicht zu erreichen.